Anton Hanak (1984)
Briefmarke aus Österreich, 1984
50. Todestag Anton Hanaks (1875 – 1934)
Hanak studierte bei Edmund Hellmer an der Wiener Akademie und war Mitglied der Wiener Secession und der Wiener Werkstätte sowie Gründungsmitglied des Österreichischen Werkbunds. Hanak war Lehrer an der Wiener Kunstgewerbeschule und ab 1932 Professor an der Wiener Akademie. Bei ihm lernten unter anderem Fritz Wotruba und Rudolf Reinhart (1897–1975).
Seine Werke haben fast durchwegs visionär-symbolhaften Charakter mit gewisser Nähe zum Expressionismus, beispielsweise Der letzte Mensch von 1917 oder Der brennende Mensch von 1922.
Er schuf den skulpturalen Schmuck für mehrere Bauten Josef Hoffmanns (unter anderem Villa Skywa, Landhaus Primavesi, Landhaus Ast) sowie in den 1920er Jahren für Wohnbauten der Gemeinde Wien. Von ihm stammen auch zahlreiche Porträtbüsten und Denkmäler, unter anderem das 1925 errichtete Kriegerdenkmal „Schmerzensmutter“ auf dem Wiener Zentralfriedhof und die Büste Victor Adlers für das Republikdenkmal.
Das letzte Kunstwerk, an dem Hanak gearbeitet hat, waren die Skulpturen für das monumentale „Emniyet-Denkmal“ in Ankara, für das er schon 1931 auf Vermittlung Clemens Holzmeisters die ersten Entwürfe anfertigt hatte und das schließlich von Josef Thorak bis 1936 fertiggestellt wurde.
Anton Hanak verstarb am 7. Jänner 1934 an einem Herzschlag und wurde in einem ehrenhalber gewidmeten Grabauf dem Hietzinger Friedhof (Gruppe 5, Nummer 120) beerdigt. Im 14. Wiener Gemeindebezirk Penzing wurde die Hanakgasse nach ihm benannt.
Im Langenzersdorf Museum befindet sich ein Bereich, der dem Schaffen Hanaks und seiner Schüler gewidmet ist.
Briefmarken mit Handmotiven
Die Deutsche Bundespost gab 1995 die Briefmarke „100 Jahre Entdeckung der Röntgenstrahlen“ heraus.
Das war meine erste Briefmarke mit einem Hand-Motiv. Weitere sollten in den nächsten Jahren folgen.
Bei meiner Suche nach weiteren Briefmarken mit „Händen“ wurde ich jahrelang unterstützt durch den Freiburger Philatelisten und Briefmarkenhändler Rüdiger Frey. Immer wieder wurde ich durch neue Funde aus aller Welt überrascht, ich bin Herrn Frey für diese intensive Suche und Mitarbeit sehr dankbar!