Centenaire de l’union philatélique Monégasque, Monaco (1993)

Briefmarke aus Monaco, 1993

100 Jahre Vereinigung der Philatelisten Monacos

Ein Philatelist beschäftigt sich mit Philatelie, also Briefmarken oder postalischen Belegen und dem Sachgebiet. Das kann sich auf das reine Sammeln beschränken, geht hin bis zur quasi wissenschaftlichen Auseinandersetzung mit der Philatelie oder der ehrenamtlichen Mitarbeit bei entsprechenden Veranstaltungen oder Vereinen. Philatelisten betreiben dies in den allermeisten Fällen als Hobby; unter Berufsphilatelisten versteht man meist Personen, die mit solchen Sammlerstücken professionell Handel treiben und gute Kenntnisse von diesem Wissensbereich haben. Autoren auf dem Gebiet haben oft größere einschlägige Literatursammlungen oder haben Zugang zu philatelistischen Bibliotheken in ihrer Nähe.

Der überwiegende Anteil der Philatelisten ist männlich. Es gibt sie zwar in fast jeder Altersgruppe und sozialen Schicht, jedoch ist die Philatelie bei jüngeren Menschen nicht mehr sehr verbreitet, was im Zeitalter der Digitalisierung auch mit der schwindenden Bedeutung des Briefpostverkehrs und damit der Briefmarken zusammenhängt. Der Großteil der Philatelisten ist dadurch im höheren Alter mit fortschreitender Tendenz.

Schätzungen zufolge gibt es in Deutschland etwa ein bis drei Millionen Briefmarkensammler, von denen nur ein kleiner Teil der Sammler in philatelistischen Vereinen organisiert ist, die unter Mitgliedernachwuchs leiden.

Monte-Carlo (monegassisch Munte-Carlu) ist ein Stadtbezirk in Monaco und mit einer Fläche von 43,68 Hektar (0,44 Quadratkilometer) größter der neun Verwaltungsbezirke des Fürstentums. Bekannt ist er für die gleichnamige Spielbank und die alljährlich stattfindende Rallye Monte Carlo. Auch der Circuit de Monaco, auf dem der Große Preis von Monaco ausgetragen wird, führt zum Teil durch Monte-Carlo.

Oft wird Monte-Carlo fälschlicherweise als Hauptstadt des Stadtstaates bezeichnet. Dieser hat jedoch keine separate Hauptstadt – vielmehr liegt das monegassische Verwaltungszentrum im südlich gelegenen Stadtteil Monaco-Ville, wo sich zahlreiche Behörden, der Fürstenpalast und die Kathedrale Notre-Dame-Immaculéebefinden. Monte-Carlo grenzt an die Stadtbezirke La Rousse, Larvotto, La Condamine und Ravin de Sainte-Dévote sowie an die französische Gemeinde Beausoleil.

Seinen Namen verdankt Monte-Carlo dem Fürsten Charles III. (italienisch Carlo III.), der in den 1860er Jahren in dem damals unentwickelten Gebiet auf einem Felssporn im Meer (italienisch monte = Berg) ein Casino ansiedelte. Der Name Quartier de Monte-Carlo wurde der Umgebung der Spielbank am 1. Juli 1866 verliehen (weitere Details auch zur Geschichte siehe Spielbank Monte-Carlo).

Die Deutsche Bundespost gab 1995 die Briefmarke „100 Jahre Entdeckung der Röntgenstrahlen“  heraus.      

Das war meine erste Briefmarke mit einem Hand-Motiv. Weitere sollten in den nächsten Jahren folgen.

Bei meiner Suche nach weiteren Briefmarken mit „Händen“ wurde ich jahrelang unterstützt durch den Freiburger Philatelisten und Briefmarkenhändler Rüdiger Frey. Immer wieder wurde ich durch neue Funde aus aller Welt überrascht, ich bin Herrn Frey für diese intensive Suche und Mitarbeit sehr dankbar!