Olympiade Moskau, Jugoslawien (1980)

Briefmarke aus Jugoslawien, 1980

Die Olympischen Sommerspiele 1980 (offiziell Spiele der XXII. Olympiade genannt) fanden vom 19. Juli bis zum 3. August 1980 in Moskau (UdSSR) statt. Sie waren nach den Spielen von Montreal vier Jahre zuvor die zweiten Boykottspiele. Die Eröffnungsfeier und Abschlussfeiern wurden im Zentralen Leninstadion abgehalten. Während die sowjetische Hauptstadt Schauplatz der meisten olympischen Wettbewerbe war, fand das Fußballturnier neben Moskau auch in Leningrad, Kiew (Ukrainische SSR) und Minsk (Weißrussische Sozialistische Sowjetrepublik) statt, die Segelwettbewerbe wurden nach Tallinn in die Estnische SSR ausgelagert.

Die Mannschaften der UdSSR und der DDR, die bereits in Montreal die Medaillenwertung anführten, dominierten einen Großteil der Wettbewerbe und gewannen mehr als die Hälfte aller vergebenen Medaillen. Erfolgreichster Sportler war der sowjetische Turner Alexander Ditjatin, der acht Medaillen gewann, darunter dreimal Gold, viermal Silber und einmal Bronze. Bei den Damen war die Schwimmerin Caren Metschuck aus der DDR mit drei Gold- und einer Silbermedaille am erfolgreichsten.

Die Deutsche Bundespost gab 1995 die Briefmarke                                                                                                                                         „100 Jahre Entdeckung der Röntgenstrahlen“                                                                                                                                             heraus.

Das war meine erste Briefmarke mit einem Hand-Motiv. Weitere sollten in den nächsten Jahren folgen.

Bei meiner Suche nach weiteren Briefmarken mit „Händen“ wurde ich jahrelang unterstützt durch den Freiburger Philatelisten und Briefmarkenhändler Rüdiger Frey. Immer wieder wurde ich durch neue Funde aus aller Welt überrascht, ich bin Herrn Frey für diese intensive Suche und Mitarbeit sehr dankbar!