Welttag der Haube des Felsendoms in Jerusalem, Iran (1985)

Briefmarke aus dem Iran, 1985

The universal day of ghods

Der Felsendom (arabisch قبة الصخرة qubbat as-sachraDMG qubbatu ʾṣ-ṣaḫrahebräisch כיפת הסלע, Kipat Hasela) in Jerusalem ist der älteste monumentale Sakralbau des Islams und eines der islamischen Hauptheiligtümer. Er steht auf dem Tempelberg im südöstlichen Teil der Altstadt Jerusalems. Er wurde nach gegenwärtigem Forschungsstand zwischen 687 und 691 errichtet und im Lauf der Jahrhunderte vielfach restauriert, verändert und umfassend ergänzt, zuletzt Anfang der 1990er Jahre.

Der im Zentrum des Baus stehende Felsen heißt im Hebräischen Even ha-Shetiyyader Gründungsfels, denn nach jüdischer Tradition sei darauf die Welt gegründet worden, deren Mittelpunkt im Jerusalemer Tempel der Stein bildete. An dieser Stelle habe sich die Bundeslade befunden, und hier habe Abraham seinen Sohn Isaakopfern wollen.

Nach der islamischen Tradition soll Mohammed von diesem Felsen aus die Himmelfahrt und seine Begegnung mit den früheren Propheten des Judentums und Jesus angetreten haben. Die islamische Tradition und Koranexegese, nach der nicht Isaak, sondern Ismael geopfert werden sollte, bringen den Felsen mit Abrahams Opfer nicht in Zusammenhang.

Der Felsendom ist ein Meisterwerk der islamischen Baukunst des frühen Umayyadenstils und übernimmt den frühchristlich-byzantinischen Zentralbautyp. Er ist das wohl bekannteste Wahrzeichen Jerusalems in der Gegenwart.

Der Bau mit einer ursprünglich in Holzkonstruktion errichteten Kuppel (gegenwärtige innere Höhe 11,5 m, Durchmesser 20,40 m) wurde über einem offenliegenden Felsen (arabisch sachra) errichtet. In der archäologischen Forschung ist umstritten, in welchem Verhältnis dieser Felsen zu vorigen Tempelbauten aus biblischen Zeiten steht. Vielfach wird vermutet, dass sich das Allerheiligste oder der Brandopferaltar des antiken Jerusalemer Heiligtums auf dem Fels befand.

Der Felsendom wurde ursprünglich – und wird auch heute – nicht als Moschee, sondern als ein Schreinbeziehungsweise eine Kuppel (قبّة  qubba ‚Kuppel‘) verstanden.

Die Deutsche Bundespost gab 1995 die Briefmarke                                                                                                                                         „100 Jahre Entdeckung der Röntgenstrahlen“                                                                                                                                             heraus.

Das war meine erste Briefmarke mit einem Hand-Motiv. Weitere sollten in den nächsten Jahren folgen.

Bei meiner Suche nach weiteren Briefmarken mit „Händen“ wurde ich jahrelang unterstützt durch den Freiburger Philatelisten und Briefmarkenhändler Rüdiger Frey. Immer wieder wurde ich durch neue Funde aus aller Welt überrascht, ich bin Herrn Frey für diese intensive Suche und Mitarbeit sehr dankbar!