XIIIe Journée mondiale des lépreux, Malagasy (1966)
Briefmarke aus Malagasy, 1966
13. Internationaler Tag der Lepra-Kranken
Lepra (seit dem 13. Jahrhundert auch Aussatz genannt) ist eine chronische Infektionskrankheit, die durch das Mycobacterium leprae ausgelöst wird und mit auffälligen Veränderungen an Haut, Nerven und Knochen verbunden ist. Den mikroskopischen Nachweis erbrachte 1873 der Norweger Gerhard Armauer Hansen, nach dem die Krankheit auch als Morbus Hansen oder Hansen-Krankheit (Hansen’s disease, HD) bezeichnet wird. Die Erkrankung ist meldepflichtig.
Malagasy, deutsch auch Malagassi bzw. die madagassische Sprache (französisch Malgache), ist die Sprache der madagassischen Foko, der einheimischen Ethnien.
Es ist die westlichste Sprache der austronesischen Sprachfamilie und neben Französisch eine der Amtssprachen auf Madagaskar. Die am nächsten verwandte Sprachen außerhalb Madagaskars sind die Sprachen der Ost-Barito-Gruppe (darunter z. B. Ma’anyan) in der indonesischen Provinz Kalimantan Tengah, im Süden der Insel Borneo, die fast 7000 km von Madagaskar entfernt liegt. Das Malagasy gelangte zusammen mit Einwanderern aus Südostasien nach Madagaskar. Unterschiedlichen Hypothesen zufolge fanden diese Wanderungsbewegungen entweder um 450 n. Chr. (Dahl 1951) oder im 7. Jahrhundert n. Chr. (Adelaar 1989) statt.
Die Deutsche Bundespost gab 1995 die Briefmarke „100 Jahre Entdeckung der Röntgenstrahlen“ heraus.
Das war meine erste Briefmarke mit einem Hand-Motiv. Weitere sollten in den nächsten Jahren folgen.
Bei meiner Suche nach weiteren Briefmarken mit „Händen“ wurde ich jahrelang unterstützt durch den Freiburger Philatelisten und Briefmarkenhändler Rüdiger Frey. Immer wieder wurde ich durch neue Funde aus aller Welt überrascht, ich bin Herrn Frey für diese intensive Suche und Mitarbeit sehr dankbar!